Elf kostenlose LinkedIn-Skills für Claude: Posts, Kommentare, Profil und Wochenplan, ohne KI-Klang
Kennst du das? Du weißt genau, dass du auf LinkedIn sichtbar sein solltest. Deine Kunden sind da, deine Kollegen posten fleißig, und du sitzt vor dem leeren Feld und weißt nicht, was du schreiben sollst. Und wenn du es dann von der KI schreiben lässt, klingt es … nach KI. Lange Gedankenstriche, dieselben Floskeln, alles in Dreier-Aufzählungen. Man erkennt es auf den ersten Blick.
Genau dafür hat der Entwickler Serge Bulaev ein komplettes LinkedIn-Team für Claude veröffentlicht: elf Skills, jeder mit genau einer Aufgabe. Einer schreibt deine Posts, einer kommentiert bei anderen, einer beantwortet die Antworten, einer schreibt dein Profil neu, einer plant deine Woche. Und mein Favorit, der Humanizer, entfernt alles, woran man KI-Texte erkennt, bevor etwas rausgeht. Das Ganze ist Open Source, kostenlos und in zwei Minuten eingerichtet.
Auf dieser Seite bekommst du: den Link zum Paket, die Einrichtung für Claude Schritt für Schritt (in Claude Code und in der normalen Claude-App), alle elf Skills in normalem Deutsch erklärt, zu den fünf wichtigsten einen fertigen Beispiel-Prompt zum Kopieren, und einen ehrlichen Blick darauf, wo das System an seine Grenzen kommt.
Was das System ist, und wo es läuft
Ein Skill ist ein Fähigkeiten-Paket für deine KI: im Kern eine Textdatei mit Anweisungen, Regeln und Beispielen, die Claude liest, bevor es loslegt. Stell dir einen Spickzettel vor, den ein erfahrener LinkedIn-Profi neben die Tastatur legt: „So baust du einen Hook, so lang darf ein Kommentar sein, und diese Wörter lässt du weg.“ Das Paket linkedin-skills enthält elf solcher Spickzettel, und Claude sucht sich automatisch den passenden heraus, sobald du etwas zu LinkedIn fragst.
Wo es läuft, ehrlich gesagt: Gebaut ist das Paket für Claude Code (und für OpenAIs Codex). Am einfachsten holst du es dir als Plugin über die Seite claude.ai/customize (Reiter „Plugins“), das dauert eine Minute und funktioniert im Browser wie in der Desktop-App. Wer Claude Code im Terminal nutzt, tippt stattdessen zwei Befehle. Und falls du bei den Plugins nicht weiterkommst, gibt es noch den Weg über den ZIP-Upload einzelner Skills. Alle Wege stehen gleich im nächsten Abschnitt. Die reinen Schreib-Skills (Post, Kommentar, Profil, Wochenplan, Humanizer) funktionieren auf beiden Wegen. Die Zusatzfunktionen, die selbst Daten aus LinkedIn holen oder direkt posten, brauchen Claude Code (mehr dazu unter Grenzen).
Das Wichtigste vorweg: Nichts wird gepostet, ohne dass du Ja sagst. Jeder Skill zeigt dir zuerst den Entwurf und wartet auf dich. Standardmäßig kopierst du den fertigen Text selbst nach LinkedIn. Das ist kein Nachteil, sondern Absicht: Du bleibst der Chef über deinen Auftritt.
Einrichtung in zwei Minuten: Claude Code, Claude-App, Codex
Such dir den Weg aus, den du sowieso nutzt. Alle vier stehen so in der offiziellen Anleitung des Pakets.
Weg 1: In der Claude-App im Browser oder in der Desktop-App, als Plugin (der Weg aus meinem Video)
- Im Browser claude.ai/customize öffnen (in der Desktop-App: links auf „Anpassen“). Das ist die Seite, auf der du Claude Zusatzfähigkeiten gibst.
- Oben auf den Reiter Plugins wechseln.
- Auf Hinzufügen ▾ klicken und Marketplace hinzufügen wählen. Ein Marketplace ist einfach eine Sammlung von Plugins, in diesem Fall die von Serge Bulaev.
- Aus einem Repository hinzufügen wählen und diesen Pfad eintragen:
sergebulaev/linkedin-skills - Den Schalter Automatisch synchronisieren einschalten, damit du künftige Verbesserungen des Pakets von selbst bekommst, und auf Synchronisieren klicken.
- Danach taucht
linkedin-skillsin deiner Plugin-Liste auf. Falls daneben ein Knopf zum Installieren oder Aktivieren steht, drück ihn. - Fertig. Neue Unterhaltung starten und „Schreib mir einen LinkedIn-Post“ tippen. Der passende Skill springt von allein an.
Weg 2: Claude Code im Terminal (auch in VS Code oder JetBrains). Die zwei Zeilen nacheinander direkt ins Chat-Fenster von Claude Code tippen, die Befehle mit dem Schrägstrich sind eingebaute Kommandos:
/plugin marketplace add sergebulaev/linkedin-skills /plugin install linkedin-skills@linkedin-skills
Oder du überlässt es Claude komplett. Diesen Auftrag in Claude Code einfügen, Claude fragt dich bei jedem Schritt um Erlaubnis:
Ich möchte das Plugin linkedin-skills von sergebulaev installieren, damit du mir bei LinkedIn hilfst. Die offizielle Quelle ist https://github.com/sergebulaev/linkedin-skills und die Installation geht laut README mit „/plugin marketplace add sergebulaev/linkedin-skills“ und danach „/plugin install linkedin-skills@linkedin-skills“. Bitte richte es ein, erkläre mir vorher in einem Satz, was du tust, und zeig mir am Ende die Liste der elf Skills mit je einem Satz, wofür ich sie nutze. Sprich mit mir wie mit einem Nicht-Techniker.
Weg 3: einzelne Skills per ZIP-Upload. Falls der Plugin-Weg bei dir nicht klappt oder du nur ein, zwei Skills willst: Etwas mehr Handarbeit, funktioniert aber mit jedem Claude-Plan:
- Auf GitHub oben rechts auf den grünen Knopf „Code“ und dann „Download ZIP“ klicken, die Datei entpacken.
- Im entpackten Ordner den Unterordner
skillsöffnen. Darin liegen elf Ordner, zum Beispiellinkedin-post-writerundlinkedin-humanizer. - Jeden Skill-Ordner, den du nutzen willst, einzeln als ZIP packen (Rechtsklick auf den Ordner, „Komprimieren“).
- In Claude auf Customize, dann Skills, dann auf das Plus und Upload a skill. ZIP hochladen, für jeden Skill wiederholen. Für den Anfang reichen Post Writer und Humanizer.
- Falls Claude die Skills nicht nutzt: In den Einstellungen prüfen, ob die Code-Ausführung eingeschaltet ist, das ist die Voraussetzung für Skills.
Weg 4: Codex (OpenAI). Zwei Zeilen im Terminal:
codex plugin marketplace add sergebulaev/linkedin-skills codex plugin add linkedin-skills@linkedin-skills
Die elf Skills im Überblick
Jeder Skill hat genau eine Aufgabe. So teilt sich das Team auf:
- Post Writer schreibt deine Posts und wählt dafür aus zwanzig bewährten Hook-Formeln die passende aus, je nachdem, ob du Kommentare, Likes, Weiterleitungen oder Speicherungen willst.
- Comment Drafter schreibt Kommentare unter die Posts von anderen: kurz, mit einer echten eigenen Beobachtung, in deinem Ton. Genau die Kommentare, auf die Autoren antworten.
- Reply Handler beantwortet die Antworten unter deinen Kommentaren und Posts, und kennt die Eigenheiten von LinkedIns Antwort-Struktur.
- Post Audit prüft einen fertigen Entwurf vor dem Posten: Länge, Hook, Aufforderung am Ende, Formatfehler, KI-Merkmale. Bestanden oder nicht, mit Vorschlägen.
- Humanizer entfernt alles, woran man KI-Texte erkennt (lange Gedankenstriche, typisches KI-Vokabular, Dreier-Aufzählungen) und kann deinen Entwurf gegen fünf KI-Detektoren testen. Mehr dazu unten.
- Hook Extractor nimmt einen viralen Post auseinander und sagt dir, welche Hook-Formel dahintersteckt, als leere Vorlage, die du mit deinem Thema füllst.
- Content Planner plant deine ganze Woche: was du an welchem Tag postest, in welchem Format, mit welchem Hook, um welche Uhrzeit, und bei wem du an dem Tag kommentierst.
- Engagement Monitor (im Paket zwei Skills: Thread Monitor und Engager Analytics) behält im Blick, wo ein Autor auf deinen Kommentar geantwortet hat, und zeigt dir, wer deine Posts geliked und kommentiert hat, sortiert nach „passt zu meinen Wunschkunden“ oder nicht.
- Profile Optimizer schreibt dein Profil neu: Headline, Info-Text, den Bereich „Im Fokus“, deine Berufserfahrung, mit Blick darauf, dass Besucher zu Anfragen werden.
- Employee Advocacy plant ein LinkedIn-Programm für ein ganzes Team: Startplan für 14 Tage, Post-Rhythmus, Regeln für die Marke, Erfolgsmessung.
- Repurposer macht aus Inhalten von anderswo (ein YouTube-Video, ein Newsletter, ein Blog-Artikel, ein Tweet) einen echten LinkedIn-Post, inklusive neuem Hook und Humanizer-Durchlauf.
Wenn du nur mit zweien startest: Post Writer und Humanizer. Damit ist das Hauptproblem gelöst, nämlich regelmäßig etwas zu posten, das sich nach dir anhört.
Beispiel 1: Post Writer, dein Post nach zwanzig Hook-Formeln
Was er macht: Du nennst Thema, Zielgruppe und was der Post erreichen soll. Der Skill wählt dazu eine der zwanzig Hook-Formeln (zum Beispiel die Frage, die eine Wissenslücke aufreißt, das Geständnis mit Zeitangabe, oder der Vergleich „so war es vorher, so ist es jetzt“), schreibt den Post in der Länge, die LinkedIn belohnt, lässt ihn durch den Humanizer laufen und zeigt dir den Entwurf. Erst dann passiert irgendetwas.
Beispiel-Prompt:
Schreib mir einen LinkedIn-Post darüber, warum ich meinen Kunden empfehle, ihre erste KI-Automatisierung selbst zu bauen, statt sie zu kaufen. Ich bin [dein Beruf, z. B. Business-Coach für Selbstständige]. Zielgruppe: Berater und Coaches, die KI bisher nur für E-Mails nutzen. Ziel des Posts: Kommentare. Schlag mir zwei verschiedene Hook-Formeln vor und zeig mir beide Varianten, bevor du dich festlegst. Auf Deutsch, in meinem Ton: warm, direkt, Du-Form, keine langen Gedankenstriche, keine Buzzwords.
Beispiel 2: Comment Drafter, Kommentare, die Antworten bekommen
Was er macht: Kommentieren ist auf LinkedIn der schnellste Weg, gesehen zu werden, aber „Toller Beitrag, danke fürs Teilen!“ bringt nichts. Der Skill schreibt dir zwei bis drei Varianten, die eine eigene Beobachtung beisteuern, 200 bis 350 Zeichen, ohne Hashtags, und sagt dir, warum die jeweilige Variante funktionieren sollte. In Claude Code kann er den Post auch selbst von der Adresse laden (siehe Grenzen), sonst fügst du den Text einfach ein.
Beispiel-Prompt:
Hier ist ein LinkedIn-Post, unter dem ich kommentieren möchte: [Text des Posts einfügen] Schreib mir drei Varianten für einen Kommentar, der eine echte eigene Beobachtung aus meiner Arbeit als [dein Beruf] beisteuert, statt den Post nur zu loben. 200 bis 350 Zeichen, Deutsch, keine Hashtags. Sag mir bei jeder Variante in einem Satz, warum sie funktionieren sollte.
Beispiel 3: Profile Optimizer, dein Profil neu geschrieben
Was er macht: Er prüft neun Bereiche deines Profils (Foto, Banner, Headline, Info-Text, „Im Fokus“, Berufserfahrung, Kenntnisse, Profil-Adresse, Empfehlungen), sagt dir, was am meisten bremst, und schreibt die schwachen Bereiche neu. Die Headline nach dem Muster „Was du machst, für wen, mit welchem Ergebnis“, den Info-Text so, dass die ersten zwei Zeilen neugierig machen, bevor jemand auf „Mehr anzeigen“ klickt.
Beispiel-Prompt:
Bitte optimiere mein LinkedIn-Profil. Mein Ziel: Anfragen von Kunden für [dein Angebot, z. B. Coaching für Führungskräfte im Handwerk]. Meine aktuelle Headline: [einfügen] Mein aktueller Info-Text: [einfügen] Meine Berufserfahrung in Stichworten: [einfügen] Geh alle Bereiche durch, sag mir, was am meisten bremst, und schreib mir Headline und Info-Text neu. Die ersten zwei Zeilen müssen neugierig machen. Deutsch, Du-Form, ohne Buzzwords. Zeig mir vorher und nachher nebeneinander.
Beispiel 4: Content Planner, deine ganze Woche geplant
Was er macht: Er baut dir einen Sieben-Tage-Plan mit einer festen Mischung aus Fachwissen, persönlicher Geschichte und Austausch mit anderen. Pro Tag bekommst du Thema, Format, Hook-Idee, Uhrzeit und eine Liste, bei wem du an dem Tag kommentieren solltest. Das Ergebnis ist eine Tabelle, die du dir ausdrucken oder in den Kalender legen kannst.
Beispiel-Prompt:
Plan mir meine LinkedIn-Woche. Ich bin [dein Beruf], meine Zielgruppe sind [deine Zielgruppe], mein Thema diesen Monat ist [dein Thema]. Ich möchte Dienstag bis Freitag je einen Post, morgens. Gib mir pro Tag: Thema, Hook-Idee, Format, beste Uhrzeit und drei Leute oder Firmen, bei denen ich an dem Tag kommentieren sollte. Am Montag will ich nur kommentieren, nicht posten. Alles auf Deutsch, als Tabelle.
Beispiel 5: Humanizer, damit es nicht nach KI klingt
Was er macht: Der Humanizer geht in drei Durchgängen über deinen Text. Erst streicht er die KI-Merkmale: lange Gedankenstriche, typische KI-Wörter (auf Englisch zum Beispiel „leverage“, „delve“, „harness“), Füll-Adverbien, abgedroschene Schlusssätze wie „Was denkst du?“, und auf Wunsch auch Dreier-Aufzählungen. Dann bricht er den gleichmäßigen Satzrhythmus auf, mal lang, mal kurz. Zum Schluss fügt er das hinzu, was Menschen schreiben und KI nicht: eine konkrete Zahl, einen echten Namen, ein Detail aus deinem Alltag. Und fragt dich danach, statt etwas zu erfinden.
Dazu gibt es einen Detektor-Test, der deinen Text durch fünf KI-Detektoren (GPTZero, Originality.ai, ZeroGPT, Sapling, Copyleaks) schickt und dir zeigt, wie sie sich uneinig sind. Kleiner Haken: Der läuft ohne Zugangsschlüssel nur im Demo-Modus, echte Werte brauchen kostenpflichtige Zugänge zu den Detektoren. Ehrlich gesagt brauchst du ihn selten, denn die eigentliche Arbeit macht der Streich-Durchgang, und der ist kostenlos.
Beispiel-Prompt:
Humanize diesen Text. Er soll sich lesen, als hätte ich ihn selbst geschrieben: [Text einfügen] Wichtig, der Text ist auf Deutsch: Entferne alles, was nach KI klingt, auch die deutschen Klassiker („nicht nur …, sondern auch“, „in der heutigen schnelllebigen Welt“, „es ist wichtig zu betonen“, Dreier-Aufzählungen, lange Gedankenstriche). Behalte meine Aussagen und Zahlen exakt bei, erfinde nichts dazu. Zeig mir danach, was du geändert hast und warum.
Ehrlich: Wo das System an seine Grenzen kommt
Ich empfehle das Paket, und genau deshalb sage ich dir auch, was es nicht kann. Vier Punkte:
- Es postet nichts für dich, und das ist gut so. Jeder Skill zeigt dir den Entwurf und wartet auf dein Ja. Standardmäßig kopierst du den Text selbst nach LinkedIn. Wer will, dass Claude direkt veröffentlicht, kann den Dienst Publora anbinden (kostenlose Stufe mit 15 Posts im Monat, nur in Claude Code). Ich würde damit nicht anfangen. Ein Post, den du selbst noch einmal gelesen hast, ist immer der bessere.
- Die Wortlisten sind Englisch. Die Regeln des Humanizers wurden für englische LinkedIn-Posts gebaut. Die Liste der verbotenen Wörter enthält „leverage“ und „delve“, nicht „schnelllebig“ oder „in der heutigen Zeit“. Deutsche Posts funktionieren trotzdem gut, weil Claude die Regeln dahinter versteht (Gedankenstriche, Satzrhythmus, Dreier-Muster, Füllwörter). Du solltest ihm aber sagen, dass der Text deutsch ist, und die deutschen KI-Klassiker mitgeben, so wie im Beispiel-Prompt oben. Wenn du es gründlicher willst: Auf dieser Seite zeige ich dir eine öffentliche Muster-Liste für KI-Texte, die du zusätzlich in die Unterhaltung geben kannst.
- Posts von anderen liest Claude nicht von allein. Damit der Comment Drafter oder der Hook Extractor einen Post selbst von der LinkedIn-Adresse laden können, braucht es einen Zugang zum Dienst Apify (kostenlose Stufe mit 5 Dollar Guthaben im Monat, reicht für den Alltag), und das geht nur in Claude Code. Ohne diesen Zugang fragt Claude dich einfach nach dem Text. Kopieren, einfügen, fertig. Für die meisten von uns völlig ausreichend.
- Der Detektor-Test ist nur mit Schlüsseln echt. Der Test gegen die fünf KI-Detektoren läuft ohne kostenpflichtige Zugänge im Demo-Modus. Die Zahlen daraus sind keine echten Messwerte. Nimm ihn als Idee, nicht als Beweis. Und grundsätzlich gilt: KI-Detektoren irren sich oft, auch bei Texten von echten Menschen. Ein Text, der sich nach dir liest, ist wichtiger als ein grüner Haken.
Häufige Fragen
Kostet das etwas?
Nein. Das Paket ist Open Source unter MIT-Lizenz und kostenlos, auch für geschäftliche Nutzung. Was du zahlst, ist wie immer nur dein Claude-Abo. Die optionalen Zusatzdienste (Apify zum Lesen von Posts, Publora zum direkten Posten) haben kostenlose Stufen, die du nicht brauchst, um loszulegen.
Brauche ich Programmierkenntnisse?
Nein. Der Plugin-Weg ist ein einziges Textfeld unter claude.ai/customize, und danach sprichst du mit Claude in ganz normalen Sätzen, so wie in den Beispiel-Prompts. Wenn du dich um die Installation gar nicht kümmern willst, gib Claude Code den Auftrag von oben.
Funktioniert das auch auf Deutsch?
Ja, mit einem Hinweis: Die Anweisungen der Skills und die Wortlisten des Humanizers sind auf Englisch geschrieben. Claude schreibt trotzdem auf Deutsch, sobald du es sagst, und wendet die Regeln sinngemäß an. Sag ihm in jedem Prompt „auf Deutsch“ und gib ihm die deutschen KI-Floskeln mit, die er streichen soll. Details stehen unter Grenzen.
Geht das auch mit ChatGPT, Codex oder anderen KI-Tools?
Mit OpenAIs Codex ja, das ist offiziell unterstützt (zwei Terminal-Befehle, siehe oben). Für Tools wie
Cursor gibt es den Befehl npx skills add sergebulaev/linkedin-skills, der die Skills für
die meisten KI-Agenten einrichtet. Im normalen ChatGPT-Chat gibt es keine Skills; du könntest die
Textdateien aus dem Paket aber einfach als Anweisungen in ein eigenes GPT kopieren. Diese Seite beschreibt
den Weg für Claude, weil ich damit arbeite.
Postet Claude damit automatisch auf LinkedIn?
Nur wenn du das ausdrücklich einrichtest (über Publora, siehe Grenzen). Ohne diese Anbindung bekommst du immer nur Entwürfe, die du selbst kopierst und veröffentlichst. Genau so nutze ich es auch.
Muss ich alle elf Skills nutzen?
Nein. Fang mit Post Writer und Humanizer an. Der Content Planner lohnt sich, sobald du merkst, dass du ohne Plan nach zwei Wochen wieder aufhörst. Comment Drafter und Reply Handler kommen dazu, wenn du gesehen werden willst, ohne jeden Tag selbst zu posten.
Keine Lust, dich da selbst reinzufuchsen?
Verständlich 😄 In meiner kostenlosen Community kannst du jederzeit in einen bezahlten Plan (Premium oder VIP) upgraden. Dann bekommst du meine fertigen Setups und Workflows (dieselben, mit denen meine eigenen KI-Agenten arbeiten, inklusive meiner Content-Skills), und Claude passt sie nur noch an dein Business und deine Sprache an.
Und jetzt du
Installiere das Paket heute, nimm dir den Post-Writer-Prompt von oben und schreib den einen LinkedIn-Post, den du seit Wochen vor dir herschiebst. Lass ihn durch den Humanizer laufen, lies ihn einmal laut, und dann raus damit. Schreib mir auf Instagram, wie es gelaufen ist, ich freue mich ehrlich über jede Nachricht. ❤️
PS: Falls du über „Kommentiere LINKEDIN“ hierher gekommen bist – die DM kam von meinem selbstgebauten System. Wie du dir das baust, zeige ich dir in meiner kostenlosen Community: hier geht's direkt zum Video. 😉